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Besuch der Friseur-WM „Hairworld“ 2014 in Frankfurt am Main

Bunt, schrill, extravagant, laut: das „Meet and Greet“ der Friseurbranche

Eine Friseur-WM im eigenen Land darf man sich nicht entgehen lassen. Aus Anlass der WM haben sich seit langem mal wieder die beiden großen Kosmetikkonzerne „L'Oréal“ und „Wella-Professional“ selbst übertroffen. Mit ihren beeindruckenden Messeauftritten beherrschten Sie die Halle 3.1 in Frankfurt und beeindruckten die Messebesucher mit ihren Shows. „Wella“ punktete mit unglaublichen Haarkreationen - toll präsentiert -, „L'Oréal“ hingegen überzeugte mit kreativem Showfrisieren. Aber auch andere Marken wie „Paul Mitchell“, „Alcina“ etc. ließen sich nicht lumpen. Sehr beeindruckende Präsentationen zeigten auch die wichtigsten Friseureinrichter, allen voran die Firma „Olymp“ aus Stuttgart. Hier haben wir viele tolle Eindrücke mitgenommen, die uns wieder nachhaltig zeigen, was das Metier auszeichnet.

Für uns als Zweithaarspezialist wichtiger war jedoch die Halle 3. Hier präsentierten sich die Zweithaargroßhändler. Die Großen wie „Ellen Wille“, „Bergmann“ und „Arcos“ waren vertreten und zeigten, was sie können. Leider war diese Halle am Nachmittag derart überlaufen, dass für eine Auseinandersetzung mit neuen Produkten überhaupt keine Möglichkeit bestand. Vielfach beschränkte sich unser Besuch der Stände auf ein nettes „Hallo“ an unsere Ansprechpartner. Wirklich sinnvolle Gespräche waren bei dem Gewimmel nicht zu führen.

Deshalb machten wir uns auf den Weg zu den WM-Wettbewerben in der Frankfurter Festhalle. Ein toller Rahmen für diese Veranstaltung, wie wir meinen. Es ist doch immer wieder faszinierend, wie die einzelnen Aufgabenstellungen von den Teilnehmern der WM umgesetzt werden. In der Realität tragbar ist keine dieser Frisuren, aber sie demonstrieren eindrucksvoll, was das Friseurhandwerk im Stande ist zu leisten. Nach den Wettbewerbsdisziplinen am Übungskopf kamen wir gerade zur rechten Zeit für die Präsentation der „lebenden“ Modelle, welche sich an den Arbeitsplätzen mit ihren Kunstwerken auf dem Kopf in Szene gesetzt hatten. Neben den wirklich unfassbaren Kreationen haben wir eigentlich noch mehr die Kondition der Models bewundert; endlos lange saßen die Damen in gespannten Posen, fast regungslos, um sich dem Publikum und den Preisrichtern zu präsentieren.

Für uns als Zweithaarspezialist hatte die Messe insgesamt eher weniger zu bieten, aber für das Friseurhandwerk vermittelt eine solche Veranstaltung doch wieder frische Motivation und Freude am Beruf. Wir sind gespannt, ob der Messestandort Frankfurt mit der alljährlichen Messe Hair & Beauty im nächsten Jahr nachhaltig von dieser gelungenen Veranstaltung profitieren kann.

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