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Perücken und Haarteile werden auch heute noch zu 100 Prozent in Handarbeit gefertigt

Nur der Zweithaar Spezialist kann Fertigungstoleranzen gekonnt ausgleichen

Es ist kaum vorstellbar, aber die Produktion von Haarteilen, Teilhaarersatz und Perücken wird auch heutzutage noch immer in reiner Handarbeit durchgeführt. Bei der Herstellung von Perücken und Haarteilen mit höchstmöglicher Natürlichkeit gibt es kaum Automatisierungspotential. Eines der wenigen technischen Hilfsmittel ist die Nähmaschine. Sie wird zur Fertigung der Monturen als Grundlage für eine Perücke oder ein Haarteil verwendet.

Auch können mit der Nähmaschine Haare auf ein endloses Tressenband fixiert werden. Um aber den Anforderungen höchster Natürlichkeit gerecht zu werden, hat die Tresse heute weitestgehend ausgedient. Der überwiegende Teil eines Haarersatzes wird in Einzelknüpfung gefertigt. Dabei werden zwei bis vier Haare mit einer Häkelnadel in der Montur verknotet. Das kann keine Maschine - da braucht es geschickte Hände, Geduld und ein gutes Auge. Um eine komplette Perücke von Hand zu knüpfen, werden etwa 60 bis 80 Arbeitsstunden benötigt.

Somit sind auch seriengefertigte Perücken und Haarteile fast ausschließlich Handarbeit und damit quasi als Unikat zu sehen. Unterschiede in der Frisur sind damit unvermeidbar und müssen am Ende durch erfahrene Zweithaarspezialist*innen im Fachhandel ausgeglichen werden. Nur so kann ein weitgehend gleichmäßiges Erscheinungsbild gewährleistet werden.

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