Glossar HAARKONZEPT

Kunsthaar: Kunsthaar in seiner Bedeutung für Zweithaararbeiten

Die wichtigsten Kunsthaarfasern werden auf der Basis von „Modacryl“ oder „Kanekalon“ gefertigt. Seit einigen Jahren neu auf dem Markt sind sogenannte „hitzebeständige Fasern“. Eine gute Kunsthaarqualität in der richtigen Farbgebung ist heute kaum noch von Echthaar zu unterscheiden. Durch die Mischung verschiedener Farben und die Schaffung dunkler Haaransätze bei hellen Farbtönen lässt die natürliche Optik keine Wünsche mehr offen. Kunsthaarerzeugnisse zeichnen sich durch eine leichte Pflege aus. Da Kunsthaare nur an ihrer Oberfläche mit Wasser benetzt werden, ist das Haar nach dem Waschen sehr schnell trocken und fällt ganz von alleine in die vorgeformte Frisurgestaltung. Jedoch ist die mechanische Belastbarkeit der Kunstfaser bei weitem nicht so hoch wie bei echtem Haar. Kunsthaarerzeugnisse können in aller Regel nicht so lange getragen werden wie vergleichbare Echthaarprodukte. Ferner ist Kunsthaar in aller Regel nicht für Langhaarfrisuren geeignet. Aufgrund der geringeren mechanischen Belastbarkeit und der Verformbarkeit durch Wärme bilden Kunsthaare, die auf der Kleidung aufliegen und dort reiben, innerhalb kürzester Zeit Knötchen an den Haarenden. Durch diese Knötchen verfilzt das Haar massiv. Mit Dampfbehandlungen lässt sich dieser Prozess etwas glätten, jedoch ist auf Sicht ein regelmäßiger Spitzenschnitt und damit eine schrittweise Reduzierung der Haarlänge unvermeidbar.

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